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Übersicht
Wohnstätte Haus am See Storkow ist eine der ältesten Städte der Mark Brandenburg. Schon im 14. Jahrhundert erscheint ein Storch im Storkower Wappen und noch heute bezieht ein Storchenpaar alljährlich auf der Alten Schmiede am Markt sein Nest. Sehenswert sind auch die ehemalige Dampfmaschine, die heute technisches Denkmal ist und die Pfarrkirche von 1338. Und noch viel mehr gibt es in diesem Paradies für Erholung Suchende zu entdecken, z. B. die größte Binnendüne im norddeutschen Raum am Storkower See, die Altstadt mit dem Markt und die Burgruine. Storkow gehört zum brandenburger Landkreis Oder - Spree. Der Standort ist für die regionalen Verhältnisse durchaus verkehrsgünstig. Die Züge der Eisenbahnlinie Königs Wusterhausen - Storkow - Beeskow - Frankfurt (Oder) verkehren z. Z. stündlich in beide Richtungen. Damit bestehen gute Möglichkeiten sowohl die Kreisstadt Beeskow als auch Berlin in angemessener Zeit zu erreichen. Gleiches gilt für die Buslinien. Über die B 246 erreicht man in ca. 15 Minuten die Autobahn A 12 Berlin - Frankfurt (Oder). In Storkow befinden sich alle notwendigen Dienstleistungsangebote. In unmittelbarer Umgebung des Marktes befinden sich die Sparkasse, die Post, die Arztpraxen der behandelnden Allgemeinmediziner und die Kirche. Frisör, Fußpflege und Physiotherapiepraxen sind von unseren Wohnangeboten ebenfalls zu Fuß oder mit dem Rad in weniger als 20 Minuten zu erreichen. Bis zum nächstgelegenen Supermarkt mit Bäcker und Fleischer benötigt man zu Fuß nicht länger als ca. 10 Minuten.
Das kulturelle Angebot in Storkow entspricht dem einer Kleinstadt. In der Kirche finden Konzerte statt. Erwähnenswert sind auch die Angebote der gastronomischen Einrichtungen, einer Bowlingbahn und eines neueröffneten Kulturladens. Der Landesverband Lebenshilfe Brandenburg e.V. trägt seit 1994 zwei Wohnangebote für erwachsene Menschen mit geistige Behinderung . Die Wohnstätte "Haus am See" im Ortsteil Hubertushöhe wird seitdem als Übergangseinrichtung zur Enthospitalisierung der 24, z. T. massiv "verhaltensauffälligen" Bewohner und Bewohnerinnen geführt. In der Außenwohngruppe im Ortsteil Küchensee leben seit November 2000 12 Männer und Frauen mit geistiger Behinderung. Sie bereiten sich z. T. auf ein Leben in selbständigeren Wohnformen vor. Von 1967 bis 1988 war das Haus in Hubertushöhe eine kinderpsychiatrische Außeneinrichtung der Landesklinik Eberswalde. Viele der Menschen, die heute in den beiden Wohnangeboten leben, kamen aus der Landesklinik oder andere psychiatrische Einrichtungen, in die sie bereits im Kleinkindalter eingewiesen wurden. Sie wuchsen unter äußerst ungünstigen Sozialisationsbedingungen auf.
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Übersicht "Haus am See"
Zwei BewohnerInnen beschreiben ihr Zuhause wie folgt: "Hier ist ein großes Grundstück und zwei Häuser. Jetzt sind hier nicht mehr so viele wie früher als ich noch Kind war". Frau Schufflitz berichtet: "Ich habe eine kleine Wohnung mit eigenem Bad und eigenem Schlüssel. Aber ich gehöre noch zur Gruppe. Mir gefallen die Unterstützung durch die Mitarbeiter und die gemeinsamen Feste".
Wohnen Menschen mit geistigen Behinderungen und Verhaltensauffälligkeiten sollen so normal wie möglich leben und wohnen können. Unsere Wohnangebote stellen die Lebensmittelpunkte der BewohnerInnen dar. Sie bieten Hilfen für eine sinnvolle Tages- und Lebensgestaltung in einem verlässlichen Zuhause. Die konzeptionellen Schwerpunkte liegen auf den Hilfen zum Abbau von "Verhaltensauffälligkeiten" und auf der gezielten Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die BewohnerInnen werden dabei unterstützt, ein möglichst selbständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Diesem Anliegen tragen wir u. a. durch dezentrale Versorgungsstrukturen Rechnung. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen mit geistigen Behinderungen wohnt in zwei Häusern in individuell eingerichteten Einzelzimmern. Nur wenige teilen sich noch ein Doppelzimmer. Ziel ist der Aufbau differenzierter und individueller Wohnangebote.
ARBEIT / BESCHÄFTIGUNG Fast alle BewohnerInnen gehen in einer regelmäßigen Beschäftigung außerhalb der Einrichtung nach. Zwei junge Männer besuchen noch die Förderschule. Die meisten BewohnerInnen nutzen jedoch die unterschiedlichen Arbeits- und Beschäftigungsangebote in den lokalen Werkstätten für behinderte Menschen.
FREIZEIT Die motivierten Mitarbeiterteams unterstützen die BewohnerInnen dabei, alle normalen Verrichtungen des täglichen Lebens zu bewältigen. Natürlich werden auch die tollen Erholungsmöglichkeiten der Gegend genutzt. Aber auch Einkäufe, Behördengänge, Arzt- und Friseurbesuche müssen in der Freizeit erledigt werden. Für die jährlichen Urlaubsfahrten und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben stehen zwei Kleinbusse zur Verfügung. So besteht für die BewohnerInnen die Möglichkeit, aktuelle kulturelle Angebote, wie Zirkus, Kino, Konzerte usw. zu nutzen.
ZUSAMMENARBEIT
Wir arbeiten eng zusammen mit:
ANSPRECHPARTNER
Frau Ines Ziegenbalg
WEGBESCHREIBUNG
Anfahrt mit dem Auto:
2.) Anfahrt mit der Bundesbahn:
Aus den Richtungen Frankfurt (Oder) oder Berlin, Königs Wusterhausen mit dem Regionalzug bis zum Haltepunkt Hubertushöhe,
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Übersicht "Außenwohngruppe Storkow" Seit November 2000 leben in den 6 Wohnungen der Außenwohngruppe im Ortsteil Küchensee 12 Männer und Frauen mit geistiger Behinderung. Aufgrund ihrer lebenspraktischen und sozialen Fähigkeiten leben sie in dieser recht selbständigen Wohnform. Herr Engel: "Ich habe hier endlich eine eigene Wohnung und kann hier mit meiner Freundin zusammenleben. Ich habe mein Leben lang in Heimen gelebt. Mir gefallen besonders die schönen Urlaubsfahrten und die Tagesausflüge mit der Gruppe". Frau Weiß: "Ich habe mich in meiner Wohnung gut eingelebt und fühle mich sehr wohl hier. Mir gefällt gut, dass ich alleine in die nahegelegenen Supermärkte einkaufen gehen kann. Ich bin stolz, dass ich alleine mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. An einem Abend in der Woche treffe ich mich mit der Gymnastikgruppe in der Stadt".
Herr Bastian: "Es ist ja nicht mehr so weit bis zur Stadt. Letztens waren wir wieder bei einer Veranstaltung im Jugendclub".
Wohnen Alle sechs Wohnungen der Außenwohngruppe bestehen aus drei Zimmern, einem Bad und einer Küche. Zu jeder Wohnung gehört entsprechender Kellerraum. Nutzbar sind weiterhin der jeweilige Vorgarten, ein Trockenplatz, je ein Trockenboden und die Kellerräume. Alle Versorgungsleistungen werden von den BewohnernInnen und MitarbeiterInnen der Gruppe selbst erbracht. Jede Wohnung verfügt über eine komplett nutzbare Küche und pro Hausetage wird eine Waschmaschine vorgehalten. Sämtliche Tagesabläufe orientieren sich an unseren kulturüblichen Gegebenheiten. Innerhalb der Gruppe arbeiten wir mit einem Bezugsbetreuersystem. Die MitarbeiterInnen sehen dabei ihre Hauptaufgabe darin, den BewohnerInnen unterstützend zur Seite zu stehen. Die Gruppenstruktur ist heterogen und gemischtgeschlechtlich. Partnerschaften zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern werden so unterstützt, dass den Partnern gemeinsamer Wohnraum zur Verfügung gestellt wird und sie bei der Gestaltung der Partnerschaft.
ARBEIT Drei BewohnerInnen der Gruppe fanden eine ihren Fähigkeiten entsprechende Arbeit auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt. Zwei Frauen sind in der Einrichtung in Hubertushöhe im Wirtschaftsbereich angestellt. Ein junger Mann arbeitet in einem Hotel in Storkow. Die meisten BewohnerInnen nutzen jedoch die unterschiedlichen Möglichkeiten der Beschäftigung in den Christophorus - Werkstätten der Samariteranstalten in Fürstenwalde und Görsdorf. Den Arbeitsweg bewältigen sie mit dem Fahrdienst.
FREIZEIT Für eine sinnvolle Freizeitgestaltung werden verschiedene Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Einrichtung angeboten. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Erwachsenenbildung (z. B. Verkehrsschulungen) und sportliche Aktivitäten. Diese dienen der Persönlichkeitsentwicklung der BewohnerInnen und ihrer Integration in die Gemeinde. Das Mitarbeiterteam unterstützen die BewohnerInnen dabei. Natürlich werden auch die tollen Erholungsmöglichkeiten der Umgebung genutzt. Aber auch Einkäufe, Behördengänge, Arzt- und Friseurbesuche müssen in der Freizeit erledigt werden. Für die jährlichen Urlaubsfahrten und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben steht ein Kleinbus zur Verfügung. So besteht für die BewohnerInnen die Möglichkeit, aktuelle kulturelle Angebote, wie Zirkus, Kino, Konzerte usw. zu nutzen.
ZUSAMMENARBEIT
Wir arbeiten eng zusammen mit:
ANSPRECHPARTNER Frau Sabine Thiele Frau Ines Ziegenbalg
Außenwohngruppe Storkow
Tel.: (03 36 78) 6 04 00
WEGBESCHREIBUNG
Anfahrt mit dem Auto:
2.) Anfahrt mit der Bundesbahn: aus den Richtungen Frankfurt (Oder) oder Berlin, Königs Wusterhausen mit dem Regionalzug bis zum Haltepunkt Storkow, auf der Bundesstraße 246 Richtung Beeskow laufen, in das Wohngebiet Küchensee, gegenüber des Haupteinganges der Kurmarkkaserne der Bundeswehr, danach sofort rechts halten.
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