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Hönow ist ein kleiner Ort im brandenburgischen Landkreis Märkisch- Oderland, nahe der Stadtgrenze zu Berlin. Der Förder- und Beschäftigungsbereich (FBB) ist an die Wohnstätte der Lebenshilfe angegliedert und befindet sich in einem Siedlungsgebiet im Hönower Ortskern. Im FBB sind derzeit 10 Menschen im erwerbsfähigen Alter mit schwerer geistiger Behinderung, Mehrfachbehinderungen und/ oder Verhaltensauffälligkeiten beschäftigt. Den Beschäftigten stehen u.a. drei rollstuhlgerechte Beschäftigungsräume, ein Raum mit Küche, ein Pflegebad. Darüber hinaus können sie die Freifläche, den Snoezele- und Ergotherapieraum der Wohnstätte nutzen.
ZIELE Die Beschäftigung und Förderung im FBB verfolgt das Ziel den behinderten Mitarbeitern die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, eine positive Entwicklung hinsichtlich ihres allgemeinen Wohlbefindens und der Steigerung ihrer Lebensqualität zu erreichen sowie ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu festigen und zu erhalten.
LEISTUNGSINHALTE Die Maßnahmen im FBB sind ganzheitlich, differenziert und richten sich nach den individuellen Bedürfnisse der Beschäftigten. Die notwendige Pflege und Betreuung wird von qualifiziertem und engagiertem Fachpersonal geleistet. Darüber hinausgehende Leistungen, wie therapeutische Maßnahmen, werden im Einzelfall angeboten.
Ein typischer Tagesablauf: Spaziergänge, Einkaufen, Werkeln, Malen, Bewegung/Sport, Musik/Rhythmik, Förderung basaler Fähigkeiten, Kochen, Backen u.v.a.m. ZUSAMMENARBEIT Die MitarbeiterInnen des FBB halten einen engen Kontakt zu den Angehörigen, gesetzlichen BetreuerInnen und zu den MitarbeiterInnen der Wohnstätte. In regelmäßigen Abständen werden die Bezugspersonen über den Entwicklungsstand der Beschäftigten oder aber über besondere Vorkommnisse informiert.
AUFNAHMEBEDINGUNGEN Die Aufnahme in den FBB ist angezeigt, wenn eine Aufnahme in die Werkstatt für Behinderte Menschen (WfBM) oder deren verlängertem Dach oder eine Beförderung dorthin aufgrund individueller Besonderheiten unzumutbar ist. Grundlage bildet die Ablehnung der WfBM- Fähigkeit durch den Fachausschuss bei der WfBM sowie die Kostenübernahme durch den Leistungsträger.
ANSCHRIFT
Lebenshilfe Landesverband Brandenburg e.V.
Tel.: (03342) 38675 Ansprechpartnerin: Simone Brenke
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