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Der Landesverband Brandenburg e.V.

Der Vorstand des Landesverbandes

 

Der Landesverband Brandenburg e.V.

ist ein gemeinnütziger Verein, der am 06. Oktober 1990 von Eltern, Freunden und Förderern geistig, autistisch- und mehrfachbehinderter Menschen, welche sich in örtlichen Lebenshilfe-Vereinigungen zusammengeschlossen hatten, in Potsdam gegründet wurde.

Der Landesverband vertritt die Interessen der geistig, autistisch- und mehrfachbehinderten Menschen gegenüber den Landesbehörden und anderen Institutionen auf Landesebene.

Die Lebenshilfe ist politisch und konfessionell unabhängig und setzt sich für alle Betroffenen ein. Derzeit leben in Deutschland über 450.000 Menschen mit geistiger Behinderung. Etwa 150.000 geistig behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden von der Lebenshilfe direkt betreut und gefördert, fachlich und menschlich begleitet.

Im Land Brandenburg unterstützt und fördert die Lebenshilfe allein in den Wohn- und Werkstätten mehr als 2.000 Menschen mit Behinderungen.

Die Förderung aller Maßnahmen und Schaffung von Einrichtungen, die eine wirksame Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen bedeuten, stehen im Mittelpunkt unserer Tätigkeit.

Eine der vielseitigen Aufgaben des Landesverbandes ist die aktive und intensive Öffentlichkeitsarbeit, mit dem Ziel über geistige Behinderung zu informieren, Vorurteile und Ängste abzubauen, für mehr Aufgeschlossenheit gegenüber geistig behinderten Menschen zu werben und zu eigenem Handeln für geistig behinderte Menschen zu motivieren.

Weitere, konkrete Aufgaben des Landesverbandes der Lebenshilfe Brandenburg e.V. liegen in

  • der Wahrung und Fortentwicklung der Rechte geistig behinderter Mitbürger und ihrer Angehörigen,
  • der Interessenvertretung zum Beispiel gegenüber dem Landesparlament und den Ministerien oder Trägern der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege,
  • der rechtlichen Vertretung von Menschen mit Behinderungen,
  • der Beratung und Unterstützung der Orts- und Kreisvereinigungen sowie der gemeinnützigen GmbH,
  • der Fort- und Weiterbildung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, Menschen mit geistiger Behinderung, Eltern und Angehörigen sowie der Organisation solcher Veranstaltungen,
  • der Bildung, Erholung und Freizeit für Familien, Kinder, Jugendgruppen,
  • der Herausgabe von Publikationen und Rechtsinformationen
  • der Verbesserung der Betreuung schwer geistig behinderter Menschen,
  • der Unterstützung von Selbsthilfegruppen der Eltern,
  • der Förderung von Begegnungen behinderter und nichtbehinderter Menschen,
  • der Betreuung geistig behinderter Menschen in überregionalen Einrichtungen.

    Im Vorstand und in den Fachgremien des Landesverbandes arbeiten Eltern und Fachleute eng zusammen, um schrittweise, aber mit Kontinuität, diese Zielstellungen zu verwirklichen.

    Menschen mit geistiger Behinderung sind zwar in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, haben aber die gleichen Rechte und Bedürfnisse wie alle anderen. Sie möchten selbstbestimmt leben, mitten unter uns, gleichwertig und geachtet. Ein Leben lang benötigen Sie Hilfe - doch durch spezielle Förderung können viele geistige behinderte Menschen lernen, ein Leben zu führen, das ihren Bedürfnissen gerecht wird und somit dem "normalen" Leben gleichsteht.

    Der Landesverband ist ein Zusammenschluss von 21 Orts- und Kreisvereinigungen und 3 gemeinnützigen GmbH der Lebenshilfe im Land Brandenburg. Diese leisten als eingetragene und gemeinnützige Vereine in eigener Verantwortung vielfältige Arbeit, vom Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Eltern und Fachleuten bis zur Trägerschaft von Einrichtungen in

  • 20 Familienentlastenden Diensten
  • 14 Frühförder- und Beratungsstellen
  • 12 Heilpädagogischen und Regelkindertagesstätten
  • 16 Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • 42 Wohnstätten, Außenwohngruppen und ambulant betreutes Wohnen
  • Bildungsstätten/Lehrbereichen
  • einer Bildungs- und Begegnungsstätte
  • Integrierten Kinderheimen

    Die Orts- und Kreisvereinigungen streben eine intensive Zusammenarbeit mit kommunalen und anderen staatlichen Stellen, mit Institutionen der freien Wohlfahrtspflege sowie mit kirchlichen Organisationen an.

    Die eigenständige Arbeit des Landesverbandes wäre ohne die aktive Mitarbeit der Orts- und Kreisvereinigungen undenkbar. Viele Eltern, Freunde, Förderer und Fachleute fühlen sich nicht nur mitverantwortlich, sondern initiieren eigene neue Konzepte und praktische Versuche.

    Die Lebenshilfe berät Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige, Eltern, Geschwister und Freunde bei Schwierigkeiten des Alltags, des Lebens in der Gesellschaft. Sie gibt Unterstützung und Impulse zur Beseitigung oder Milderung bestehender Einschränkungen und zur Bewältigung vorhandener Hürden.

    Eltern und Geschwister haben eine sehr große Verantwortung für ihr behindertes Familienmitglied. Aufgaben gegenüber ihren behinderten Angehörigen sollten erkannt und gemeinsam gelöst werden.

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    Der Vorstand des Landesverbandes

    Der ehrenamtlich arbeitende Vorstand des Landesverbandes wird alle 4 Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Der Landesvorstand leitet unter Beachtung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung die Verbandsarbeit im Sinne der in der Satzung des Landesverbandes festgelegten Zielsetzung und führt die laufenden Geschäfte des Landesverbandes.

    Der Vorstand trifft sich regelmäßig. Einmal jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt, in der alle Mitglieder Gelegenheit haben, sich über die Arbeit des Landesverbandes konkret zu informieren, Empfehlungen und Hinweise einzubringen sowie Resultate und Strategien kritisch zu bewerten.

    Vorsitzender: Wolfgang Pohl

    2. Vorsitzender: Bolko Prußok

    Schatzmeister: Bernd Reinicke

    Schriftführer: Manfred Groth

    Beisitzer: Kerstin Liebig
    Marianne Matho
    Diether Pickel

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  • Einleitung

    Die Arbeit des Landesverbandes

    Bereiche und Mitarbeiter