![]() |
|
|
|
Wenn wir mit unseren Bemühungen am Ende sind ... Psychische Erkrankungen, nicht nur bei Menschen mit geistiger Behinderung 01/03 Wenn die Sucht das Leben bestimmt... Umgang mit Abhängigkeitskrankheiten und süchtigem Verhalten 02/03 Im Konfliktfeld zwischen Selbstbestimmung und Verwahrlosung - Der Umgang mit der Freiheit, mit Drogen und Sexualität 03/03 Grenzen setzen - Strategien zur Bewältigung pädagogischer Grenzsituationen Der Umgang mit Nähe und Distanz - Supervision 04/03 Der Umgang mit Aggressionen, Autoaggressionen und Stereotypien 05/03 Basale Stimulation - Körperbegegnungen 06/03 Krankheits- und Behinderungsbilder 07/03 Altwerden und Behinderung 08/03 Systemische Beratung und Supervision im behindertenspezifischen Kontext 09/03 Krisenintervention 10/03 Psychomotorische Förderarbeit mit geistig schwerst- und mehrfachbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen 11/03 Einführung in die ganzheitliche Förderarbeit für Menschen mit Behinderung 12/03 Lebensgeschichte als Schlüssel zum Verstehen Das Konzept der "Rehistorisierenden Diagnostik" 13/03 Dem Stress gelassen begegnen 15/03 Neu in der Lebenshilfe 16/03
Wenn wir mit unseren Bemühungen am Ende sind ... Psychische Erkrankungen, nicht nur bei
Menschen mit geistiger Behinderung Immer wieder gibt es die Situation: Trotz wiederholter
„Fallbesprechung“, der Konsultation von Arzt, Psychologe und Therapeut und
vielfältiger Versuche des Teams – das auffällige Verhalten tritt immer wieder
auf. Heftige Selbst- und Fremdaggressionen, zwanghaftes
Verhalten, starke Stimmungsschwankungen, Wechselbäder zwischen Annäherung und
massiver Ablehnung, sexuelle Auffälligkeiten u.v.m. – diese Verhaltensweisen
einiger Menschen bleiben trotz aller Interventionen äußerst stabil. Wenn unsere Angebote ins Leere laufen, die Handlungsgesetze
der Betreuten für uns undurchschaubar sind, dann kann es Sinn machen, von einer
psychischen Erkrankung zu sprechen. Häufig bleibt es schwierig, die Ursachen und auslösenden
Momente für diese psychische Erkrankung herauszufinden und daraufhin dann den
angemessenen Umgang mit dem betreffenden Menschen zu finden. Einige
exemplarische Fallbeispiele aus Ihrer Alltagspraxis sollen uns ein Verstehen
und einen Zugang zu diesem Personenkreis ermöglichen und Ansätze für geeignete
Maßnahmen aufweisen. Inhalte und Lernmöglichkeiten:
Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen aus allen Bereichen
der Behindertenhilfe Seminarleitung: Dirk H. Garnholz, Dipl.-Psychologe, selbstständiger
Supervisor (DGSv) und Fortbildner, Herne Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 08.01. – 10.01.2003 Beginn:
Mittwoch, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten* 62,00 € Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 06.12.2002
Wenn die Sucht das Leben bestimmt... Umgang mit Abhängigkeitskrankheiten und
süchtigem Verhalten „In der Drogenforschung hat man
festgestellt, dass es keine eindeutigen Ursachen für abhängiges Verhalten gibt.
Vielmehr geht man davon aus, dass das Vorliegen bestimmter Bedingungen die
Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, zum einen, dass jemand überhaupt mit
Drogenverhalten in Kontakt kommt und dieses lernt und zum anderen, dass jemand
das Erlernte auch in konkretes Verhalten umsetzt, das unter weiteren
Bedingungen zu einer Abhängigkeit führen kann. Dementsprechend haben sich heute
Wahrscheinlichkeitskonzepte durchgesetzt, die davon ausgehen, dass sich je nach
Vorliegen bestimmter Faktoren die Wahrscheinlichkeit eines zukünftigen
Missbrauchsverhaltens erhöht oder senkt. Es lassen sich drei Problemkreise
identifizieren, unter die sich die verschiedensten, auslösenden und
begünstigenden Bedingungen für die Entwicklung einer Drogenabhängigkeit
subsumieren lassen. Nach Hüllinghorst liegen die Risiken für Drogenkonsum - im Suchtmittel - im
gesellschaftlichen Umfeld“ (Auszug
aus www.kmdd.de) Der einzelnen Mensch ist immer
dann gefährdet, wenn er eine grundlegende Kränkung seiner Selbstachtung
erfahren hat und wenn er im Verlauf seines Lebens keine Strategien erwerben
konnte, Konflikte anzugehen und konstruktiv zu bewältigen, wenn er es sich zur
Gewohnheit gemacht hat, sich immer passiv und ausweichend zu verhalten. Welche Gefahren von den
jeweiligen Drogengruppen ausgehen, welche Wirkungsweise sie auf den Körper
haben, welche Erste Hilfe Maßnahmen jeweils ergriffen werden müssen und welche
Möglichkeiten das soziale Netz in der BRD bietet wird in diesem Seminar
aufgezeigt. Schwerpunkte: • das soziale Netz der Suchtkrankenhilfe
in der BRD -
das soziale Netz der Suchtkrankenhilfe auf der Grundlage der SGB -
Suchtkrankenhilfe als Bestandteil des sozialen Netzes -
Gliederung der Suchtkrankenhilfe -
Ziele und Aufgaben der Beratungsstellen für Abhängigkeitskranke -
primäre, sekundäre und tertiäre Prävention -
Selbsthilfegruppen und therapeutische Angebote für abhängigkeitskranke Menschen • Abhängigkeitskrankheiten und
süchtiges Verhalten – ein Überblick -
Drogengebrauch und Drogenkultur -
Gebrauch, Missbrauch, Abhängigkeit – Begriffsbestimmung zum süchtigen Verhalten -
therapeutische Konzepte zur Entstehung von süchtigem Verhalten -
„Volkskrankheit“ Alkoholismus -
Sucht und Folgeerkrankungen -
Sucht und Persönlichkeitsstörungen -
Rehabilitationsverläufe und Rückfälle -
Hinweise zum Umgang mit süchtigem Verhalten • Drogenmissbrauch und süchtiges
Verhalten aus gesellschaftlicher Sicht -
Familie und Gesellschaft – Jugend- und Drogenpolitik -
Entwicklungsphasen Heranwachsender aus der Sicht von Lebenszyklen -
Lebenszyklen von Familien als Chance / als Störfaktoren -
Kinder „sorgen“ für ihre Eltern – die besondere Situation Heranwachsender in
sogenannten Krisenfamilien -
Drogengebrauch, -missbrauch und Abhängigkeit oder von Lösungen, die Probleme
schaffen -
Suchtpräventive Arbeit in Familien, Wohn- und Werkstätten für behinderte
Menschen und anderen Einrichtungen Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen aus Wohn- und
Werkstätten, FeD, Frühförderstellen, offene Hilfen, Freizeitbereich, rechtliche
BetreuerInnen sowie interessierte Personen Seminarleitung: Marita Janoska, Suchtberaterin, Templin
- Medizinisch-soziales Zentrum Angermünde Karl-Heinz
Wollenzin, Dipl.-Pädagoge, Suchttherapeut - MSZ Angermünde Dr.
päd. Gerd Wolter, Suchttherapeut, Familientherapeut – MSZ Angermünde Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 05.03. – 07.03.2003 Beginn:
Mittwoch, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten* 62,00 € Übernachtung
und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 31.01.2003
Im Konfliktfeld
zwischen Selbstbestimmung und Verwahrlosung – Der Umgang mit der Freiheit, mit
Drogen und Sexualität Wenn geistig behinderte Erwachsene in
zunehmendem Maße ihre ganz normalen Menschenrechte wahrnehmen, also ihre eigene
Sexualität leben, legale Drogen konsumieren und ihren Alltag gemäß ihren
Wünschen gestalten, stellt sich für viele Bezugspersonen mehr und mehr die
Frage nach den Grenzen und der Verantwortung. Denn wie bei Menschen ohne
Behinderung treten selbst- und fremdschädigende Verhaltensweisen auf, kommt es
zu Aggressionen und sexuellen Auffälligkeiten. Anhand von Beispielen aus Ihrer
beruflichen Praxis wollen wir gemeinsam herausarbeiten, was wann und unter
welchen Umständen „erlaubt“ sein kann bzw. „verboten“ werden muss. Dabei
sollten wir uns der Frage widmen, wie ein angemessener Umgang mit
problematischem Verhalten gestaltet werden kann, damit er nachvollziehbar,
respektvoll und achtsam bleibt. Schwerpunkte: ·
Welche Erfahrungen „darf“ ein erwachsener Mensch mit
geistiger Behinderung/psychischer Erkrankung in den Bereichen Sexualität und
Drogenkonsum (Alkohol, Nikotin, Tabletten, Cannabis etc.) machen? ·
Wie selbständig können/sollen/dürfen erwachsene Menschen mit
einer geistiger Behinderung/psychischer Erkrankung ihre Ausgehzeiten, ihre
Zimmer und Kleiderordnung oder auch ihre persönliche Hygiene entscheiden? ·
Wo liegen die Grenzen der persönlichen Freiräume und wie
entstehen Gefahren, die die Entscheidungsfähigkeiten des einzelnen Menschen mit
Behinderung/Erkrankung übersteigen? ·
Wann kann/muss ich als Begleiter in die Rechte eines
selbstbestimmten Lebens eingreifen und wo endet das „Recht auf Verwahrlosung“
und die Selbstverwirklichung? ·
Welche Möglichkeiten der Intervention (rechtlich,
menschlich) habe ich als Bezugsperson? Ziel des
Seminars ist es, einen offenen Gedankenaustausch über einen
verantwortungsvollen Umgang mit Freiheiten,
Drogen und Sexualität zu ermöglichen. Ferner soll es Anhaltspunkte dafür
geben, ·
wo es unserer vermehrten Toleranz bedarf, ·
wo unsere Hilfe und Begleitung gefragt ist, und ·
wo eindeutige Grenzsetzungen erforderlich sind. Seminarmethoden: Informationen,
Erfahrungsaustausch und kollegiale Beratung, Einzel- und Gruppenarbeit, evtl.
Rollenspiele. Angesprochener
Personenkreis: MitarbeiterInnen aus Wohn- und
Werkstätten, FeD, Frühförderstellen, offene Hilfen, Freizeitbereich, rechtliche
BetreuerInnen sowie interessierte Personen Seminarleitung: Dr. rer. med. Wolfgang H. Radtke,
Familientherapeut, Dozent, Supervisor; Marburg Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 31.03. – 02.04.2003 Beginn:
Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten* 62,00 € Übernachtung
und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 21.02.2003
Grenzen setzen –
Strategien zur Bewältigung pädagogischer Grenzsituationen Der Umgang mit Nähe
und Distanz – Supervision Nicht nur in Konfliktzeiten, wenn der Betreuer sich durch
Provokation, Aggression und Verweigerungen des behinderten /psychisch
erkrankten Menschen besonders herausgefordert fühlt, stellt sich das Problem
der menschlichen und fachlichen Grenzziehung. Auch in den erst mal
„unproblematischen“ Situationen, z.B. bei Umarmungen, wenn gespielt, geschmust,
gescherzt wird, bei der Körperpflege und in vielen anderen Alltagssituationen
ist das angemessene Verhältnis von Nähe und Distanz ein wichtiger Aspekt in der
pädagogischen Beziehung. • Wann muss ich
loslassen – wann festhalten? • Was muss/kann
ich dem Menschen mit seiner Behinderung/psychischer Erkrankung zutrauen, wobei
benötigt er Hilfe und Unterstützung? • Was ist mein
Arbeitsauftrag, z.B. in Konflikten mit behinderten/psychisch kranken Menschen
und was benötige ich dafür? • Was habe ich
von einer Grenzziehung und mehr Distanz? Warum fällt mir dies manchmal so
schwer? • Was hat der
Mensch mit Behinderung/psychischer Erkrankung von meiner Grenzziehung? Was sind
seine Wünsche nach Nähe und Distanz? • Wie gehe ich
mit meinem Engagement und meiner Kraft um – wo ist meine eigene Grenze? Ziel dieses Seminars ist es, einerseits ein Gefühl für das
eigene Bedürfnis nach angemessener Nähe und Distanz zu bekommen, andererseits
auch herauszufinden, welche Nähe und Distanz jeweils für den zu betreuenden
Menschen hilfreich und sinnvoll ist. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Ihre Fragen, die wir
mit Hilfe einiger exemplarischer Fallbeispiele aus Ihrem Alltag bearbeiten
werden. Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen aus allen Bereichen
der Behindertenhilfe Seminarleitung: Dirk H. Garnholz, Dipl.-Psychologe, selbstständiger
Supervisor (DGSv) und Fortbildner, Herne Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 12.05. – 14.05.2003 Beginn:
Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten* 62,00 € Übernachtung
und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 04.04.2003
Der Umgang mit Aggressionen, Autoaggressionen und
Stereotypien In Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung oder
psychischer Erkrankung ist es nicht selten, dass MitarbeiterInnen ziemlich
unvorbereitet mit aggressivem und autoaggressivem Verhalten konfrontiert
werden. Erscheinungsformen von Aggressionen bzw. Autoaggression
reichen von situationsbezogenem Schlagen, in Situationen der Überforderung,
Verweigerung oder Wut, ohne sichtbare Verletzungen, über Kratzen, Kneifen,
Beißen, auf den Kopf schlagen, bis hin zu Verhaltensweisen, die
lebensbedrohlich sind. Ziel dieses Seminars ist es, zusammen mit den
MitarbeiterInnen die eigene Emotionalität besser in die Arbeit einzubeziehen
und Handlungsalternativen für den Umgang mit sich selbst und den Menschen mit
aggressiven bzw. autoaggressiven Verhaltensweisen zu entwickeln, auszuprobieren
und zu reflektieren. Es geht also einerseits darum, die Befindlichkeiten, die
vorhandenen Problemlösungsstrategien und die Behauptungsmechanismen jedes
einzelnen Mitarbeiters zu entdecken und zu unterstützen und andererseits darum,
das Verstehen und die momentane Befindlichkeit des Klienten zu erkennen und
entsprechend zu handeln. Auf diese Weise stellt sich eine breite Palette an
Handlungsmöglichkeiten dar, die vom Sprechen, Fluchtergreifen oder Alarmieren
bis hin zum Ausweichen und Festhalten reichen, immer angepasst an die
Bedürfnisse der aggressiv agierenden Person, die Eigenschaften der an der
Situation beteiligten MitarbeiterInnen und die Gruppen- und/oder
Institutionsressourcen. Es stellt sich die Frage, wie die BegleiterInnen neue
Verhaltensmuster annehmen können, welche einerseits die eigenen Grenzen
bewahren, und andererseits verhindern, dass festgefahrene Interaktionsformen
entstehen, die zu einem erneuten Veränderungszwang führen würden. Bitte rutschfeste Socken/Turnschuhe, bequeme Kleidung und
Wolldecke mitbringen! Themenschwerpunkte: • Analyse und Beschreibung aggressiver,
stereotyper bzw. autoaggressiver Verhaltensweisen • Ursachen und
verstärkende Bedingungen für das Auftreten dieser Verhaltensansätze •
Interventionsmöglichkeiten und prophylaktische Maßnahmen für die Arbeit mit aggressivem,
autoaggressivem und stereotypen Verhaltensweisen • Beleuchtung
des eigenen Verhaltens (eigene Reaktionen) sowie der Täter- oder Opferhaltung •
Erfahrungsaustausch Zusatzangebot: Dieses Seminar wird Ihnen helfen, mit
den Themen „Aggressionen, Autoaggressionen und Stereotypien“ besser in Ihrem
beruflichen Alltag umzugehen. Das theoretische Wissen, welches Sie sich in
diesem Seminar aneignen werden, soll dann in Ihre praktische Arbeit einfließen. Wir bieten Ihnen
und den KollegInnen Ihrer Einrichtung an, Sie auch nach diesem Seminar direkt
in Ihrer Einrichtung zu begleiten und Sie bei der Umsetzung des Erlernten im
Alltag mit den behinderten Menschen wirkungsvoll zu unterstützen. Praktisch
bedeutet dies, dass Herr Schöwe Sie in Ihrer Einrichtung besuchen wird, um
konkrete Probleme gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Team zu besprechen und
Lösungsansätze herauszuarbeiten. Dieses Angebot
ist terminlich offen. Bei Interesse bitten wir Sie, sich mit dem Landesverband
Brandenburg e.V. in Verbindung zu setzen (Kosten auf Anfrage). Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen, die im Alltag mit
aggressivem bzw. autoaggressivem Verhalten konfrontiert werden, interessierte
Personen Seminarleitung: Dirk Schöwe, Heilerziehungspfleger,
Psychomotoriker, systemischer Sozialtherapeut i.A.; tätig in der eigenen
Fachpraxis für Psychomotorik & sozialtherapeutische Arbeit „Tuchfühlung“,
Güstrow Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 17.01. – 19.01.2003 Beginn:
Freitag, 16.00 Uhr; Ende: Sonntag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 120,00 € Seminarkosten 62,00 € Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 13.12.2002
„Beeinträchtigte
Menschen konstruieren ihre Wirklichkeit – verstehen wir Sie?“ Barbara
Walter
Körperorientiertes
Arbeiten gehört zum Alltag der pflegerisch-betreuenden Ebene. Bei jeder
Pflegehandlung findet Kommunikation statt. Doch wie finde ich Zugangswege zum
Menschen mit schwerster, dauerhafter Behinderung, die es ihm ermöglichen,
Kontakt zu seiner Umwelt aufzunehmen sowie aufmerksamer, mobiler und eigenaktiver
zu werden? Basale
Stimulation bedeutet "grundlegende Anregung der Sinne", womit konkret
eine gezielte Förderung der Wahrnehmung gemeint ist. Mit der basalen Stimulation steht ein in die
Pflege/Betreuung integrierbares Handlungskonzept zur Verfügung, das die
Möglichkeiten zur Förderung der Wahrnehmung und Orientierung der
schwerstmehrfachbehinderten Menschen aufzeigt. Das Seminar
bietet für die alltägliche pflegerisch betonte Arbeit eine körperbezogene
Kommunikations- und Verständnisebene und soll helfen, die Bedürfnisse von
schwerstmehrfachbehinderten Menschen besser zu verstehen. Es soll Möglichkeiten
aufzeigen, dem Menschen eine adäquate Förderung und Lebensbegleitung zu bieten. Lernziele: • Vom Ich zum Du – das Prinzip
Martin Bubers in der Praxis •
Empowerment, die lebenswelt-bezogene Perspektive •
Grundlegende Körperbegegnungen in der basalen Arbeit (Fröhlich, Bienstein,
Mall, Besems und van Vugt) •
Erfahrungsaustausch der TeilnehmerInnen zu einem möglichen „Pflege“konzept •
praktische Übungen Angesprochener Personenkreis: Eltern und Angehörige
schwerstmehrfachbehinderter Menschen, MitarbeiterInnen aus Wohneinrichtungen in
denen schwerstmehrfachbehinderte Menschen leben, interessierte Personen Dozent: Uwe Zapala,
Diplom-Sozialpädagoge, Musiktherapeut Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 26.02. – 28.02.2003 Beginn:
Mittwoch, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € - Seminarkosten 62,00 € –
Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ – Tagesgäste Anmeldeschluss: 17.01.2003
In diesem Seminar werden unterschiedliche Behinderungsbilder
und relevante psychiatrische und neurologische Krankheitsbilder vorgestellt.
Der Verlauf und die Behandlung der Erkrankungen werden näher erläutert. Die typischen Merkmale der verschiedenen
Behinderungen/Krankheiten bringen oft Schwierigkeiten und auch persönliche
Belastungen für die MitarbeiterInnen mit sich. Um so wichtiger ist es, dass der
Betreuer in Wohn- oder Werkstatt aber auch der rechtliche Betreuer über
Kenntnisse der häufigsten Krankheits- und Behinderungsbilder bzw.
psychopathologischen Erscheinungsformen verfügt und die psychologischen und
sozialen Hintergründe von besonderen Verhaltensmerkmalen versteht. Zu den einzelnen Behinderungsbildern werden die körperlichen
und psychischen Auswirkungen dargestellt und Hinweise zum professionellen
Umgang mit dem betroffenen Menschen gegeben. Auch das Thema der Medikation wird Inhalt dieser
Veranstaltung sein. Themenschwerpunkte: • Vorstellung
von Krankheits- und Behinderungsbildern z.B. Hydrocephalus, Schädel-Hirn-Traumen, Spina Bifida,
Cerebralparesen, Parkinson-Syndrom, Multiple Sklerose / Geistige Behinderungen:
Trisomie 21, geistige Behinderung und Lernbehinderung, Stoffwechselerkrankungen
/Sinnesbehinderungen: Seh- und
Hörbehinderungen / Sprachbehinderungen, Mehrfachbehinderungen (Komplexe
Behinderungen), Alkoholerkrankung, psychische Erkrankungen, Epilepsien • Behandlung und
Diagnostik • Verlauf der
Erkrankungen • Überblick
Medikamentenlehre Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen aus allen Bereichen
der Behindertenhilfe Dozent: Jörg Jüttner, Oberarzt,
Medizinisch-Soziales Zentrum Angermünde Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 24.02. – 26.02.2003 Beginn:
Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.00 Uhr
Ort: Bildungs-
und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten** 62,00
€ Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 20.01.2003
Die Behauptung, dass Menschen mit geistiger Behinderung
vorzeitig altern, wird in der wissenschaftlichen Diskussion zunehmend
verworfen. Da in den nachwachsenden Generationen Menschen mit geistiger
Behinderung ihr Leben lang Förderung erhalten haben und Kompetenzen aufbauen
konnten, wird davon ausgegangen, dass sie von einer Fortsetzung der Förderung
im höheren Alter profitieren können. Dieser Seminarabschnitt beschäftigt sich hauptsächlich mit
einem neuen Verständnis der „Kompetenz“ im Alter. Zu diesem neuen Verständnis
trägt die Erkenntnis bei, dass der Großteil der Menschen mit Behinderung in diesem
Lebensabschnitt in der Lage ist, ein möglichst selbständiges,
selbstverantwortliches und persönlich zufriedenstellendes
Leben zu führen, wobei die Wege zur Zufriedenheit von Person zu Person sehr
unterschiedlich sind. Dazu gehört die genaue Betrachtung von
Persönlichkeitsmerkmalen (Stabilität, Widerstandsfähigkeit etc.), von
Erfahrungen im Lebenslauf (z. B Art der Auseinandersetzung mit Belastungen),
vom Grad sozialer Integration und
emotionaler Unterstützung sowie weiterer Situations- und Umweltmerkmalen (z.B.
Gesundheit, Wohnqualität, institutionelle Hilfen etc.). Themenschwerpunkte: • Kompetenz im
Alter •
Lebenserfahrungen und Lebenserinnerungen •
Entwicklungsaufgaben im Alter behinderter Menschen • Verarbeitung
belastender Situationen im Alter • Sicherheit und
Selbstvertrauen • Sicherheit und
Abhängigkeit von Hilfe • Sicherheit und
Missverständnisse • neue Rollen Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen
aus allen Bereichen der Behindertenhilfe Dozent: Beatrix Happel,
Diplom-Pädagogin, Sonderpädagogin, Psychotherapeutin Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 29.09. – 01.10.2003 Beginn:
Montag, 13.00 Uhr; Ende; Mittwoch, 12.15 Uhr
Ort: Bildungs-
und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten** 62,00
€ Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 25.08.2003
Sie als MitarbeiterIn in sozialen Tätigkeitsfeldern sind im
Berufsalltag mit besonders komplexen Problemen und großen Belastungen
konfrontiert. Ihre Hauptaufgabe ist die berufliche Gestaltung von Beziehungen
zu anderen Menschen – einer Dienstleistung, die nachhaltigen Einfluss auf das
Leben der betroffenen Menschen hat. Dieser Seminarabschnitt soll Ihnen helfen, Ihre Arbeit
systematisch zu reflektieren, um dann, der Gefahr vorbeugend, dass die Arbeit
unwirksam oder in ihrer Wirkung eingeschränkt wird, das berufliche Handeln
entsprechend auszurichten. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ergeben sich Ansatzpunkte
für eine Steigerung der Effektivität in der praktischen Arbeit. Die TeilnehmerInnen hatten während der vorangegangenen
Seminarabschnitte die Möglichkeit, sich einander näher kennen zu lernen. In
diesem letzten Seminarabschnitt der Kursreihe können Sie Ihre Arbeit
systematisch reflektieren, über Konflikte mit Klienten, MitarbeiterInnen bzw.
Institutionen abseits der beruflichen Wirkungsstätte sprechen und sich durch
einen externen Mentor, der ebenfalls in der Behindertenhilfe tätig ist, beraten
lassen. Die Supervision baut auf Vertraulichkeit und Freiwilligkeit. Themenschwerpunkte: •
Zugangshinweise zu Problemzonen von Menschen mit Einschränkungen • Zugangswege
zur Problematik – körperliche Signale und verbale Äußerungen • Verhalten
gegenüber Erwartungshaltungen • Erkennen der
Veränderung im Prozess • eigene Rolle
im Prozess Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen aus allen Bereichen
der Behindertenhilfe Dozent: Johannes Schauer-Letellier,
Diplom-Pädagoge Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 01.12. – 03.12.2003 Beginn:
Montag, 13.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 12.15 Uhr
Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten** 62,00
€ Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 27.10.2003
Ziel ist es, zusammen mit den
MitarbeiterInnen die eigene Emotionalität besser in die Arbeit einzubeziehen
und Handlungsalternativen für den Umgang mit sich selbst und den Menschen mit
problematischen Verhaltensweisen zu entwickeln, auszuprobieren und zu reflektieren. Es geht also einerseits darum,
die Befindlichkeit, die vorhandenen Problemlösungsstrategien und die Behauptungsmechanismen
jedes einzelnen Mitarbeiters zu entdecken und zu unterstützen, andererseits
darum, das Verstehen und die momentane Befindlichkeit des Klienten zu erkennen
und entsprechend zu handeln. Auf diese Weise stellt sich eine breite Palette an
Handlungsmöglichkeiten dar, die vom Sprechen, Fluchtergreifen oder Alarmieren
bis hin zum Ausweichen und Festhalten reichen, immer angepasst an die
Bedürfnisse der aggressiv agierenden Person, die Eigenschaften des an der
Situation beteiligten MitarbeiterInnen und die Gruppen- und/oder
Institutionsressourcen. Es stellt sich die Frage, wie die
BegleiterInnen neue Verhaltensmuster annehmen können, welche einerseits die
eigenen Grenzen bewahren, und andererseits verhindern, dass festgefahrene
Interaktionsformen entstehen, die zu einem erneuten Veränderungszwang führen
würden. Der Kurs ist in vier Phasen
aufgeteilt: 1. Selbsteinschätzung 2. Fremdeinschätzung 3. Systemanalyse 4. Entwicklung und Erprobung von neuen
Interaktionsformen/Verhaltensmustern Die in dem Kurs zu behandelnden
Interventionsformen werden in zwei Kategorien geteilt: • Deeskalationsfördernde
Interventionen für den Fall, dass die BegleiterInnen die Eskalation von Wut,
Anspannung und Aggressivität rechtzeitig wahrgenommen haben. Zu diesen
Interventionen zählen unter anderem: Umlenken, humorvolles, paradoxes oder
überraschendes Intervenieren, Herausnehmen beteiligter Personen aus der
Situation, Ignorieren, etc. • Gefahrenmindernde
Interventionen, falls die Eskalation nicht verhindert werden konnte. Die Aktion
der beteiligten MitarbeiterInnen konzentriert sich auf die Unterbindung von
Verletzungsgefahr für sich selbst, für die aggressiv agierende Person oder für
andere. Die persönliche Einstellung, Grenzen, physische und psychische Möglichkeiten
der MitarbeiterInnen werden überprüft. Niemand soll sich zu Handlungen zwingen,
die für ihn eine zu große Überwindung bedeuten würden. Um die
Handlungsmöglichkeiten der Einzelnen zu erweitern, werden hier Techniken zum
Ausweichen, gewaltlosen Verteidigen und Festhalten geübt. Um diese Techniken in
der Praxis anwenden zu können, ist eine Automatisierung und Verinnerlichung der
Bewegungsabläufe, die nur durch das Üben erlangt werden kann, vonnöten. Fragen für das Seminar: Selbsteinschätzung (mehr
Verständnis für mich): • Welche Erfahrungen habe ich mit
Aggressivität bis jetzt gehabt? • Welche Reaktionen habe ich
gezeigt? • Zu welchen Reaktionen neige
ich? • Wie gehe ich mit meiner Angst
oder Hilflosigkeit um? • Wie bewerte ich diese
Verhaltensweisen? • Gerate ich möglicherweise in
einen Konflikt mit eigenen moralischen Grundsätzen? • Fühle ich mich sicher bei
körperlichen Auseinandersetzungen? • Welche Handlungsalternativen
habe ich? • Was brauche ich, um Krisen zu
bewältigen? Fremdeinschätzung (mehr
Verständnis für sie oder ihn): • Wie entsteht die Aggression? • Warum haben einige von unseren
Klienten zu dieser Problembewältigungsstrategie zurückgegriffen? • Wie äußert sich die
Aggressivität? • Wie hat die Umwelt bis jetzt
auf sie reagiert? • Welche anderen Möglichkeiten
haben unsere Klienten, um Probleme zu bewältigen? Systemanalyse: • Wie definieren wir unsere Arbeit? • Wie gehen wir als Team oder Institution mit Menschen um, die
herausfordernde, unangepasste, festgefahrene Verhaltensweisen zeigen? • Wollen wir sie verändern also neu organisieren? • Können wir die Umwelt für sie verändern? • Welche Leute sind mit dem "Problem” beschäftigt? • Welche Unterstützungsmöglichkeiten haben wir? • Haben wir ein pädagogisches Konzept für die Begleitung von diesen
"unangepassten Menschen”? Neben den vorgenannten Themen,
geht der Referent gern auf inhaltliche Wünsche der TeilnehmerInnen ein! Angesprochener Personenkreis: MitarbeiterInnen aus allen Bereichen
der Behindertenhilfe Dozent: Carlos Escalera, Pädagoge,
Lizenziat in Erziehungswissenschaften (Madrid), Hamburg Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 16.01.-18.01.2004 Beginn:
Freitag, 18.00 Uhr; Ende: Sonntag, 12.15 Uhr
Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten** 62,00
€ Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 05.12.2003
In der Psychomotorik wird der Mensch als
handelndes Wesen verstanden, das idealerweise Entscheidungen treffen und für
sich und andere Verantwortung übernehmen kann. Bedingt durch verschiedenste physische
oder psychische Beeinträchtigungen ist diese Handlungsfähigkeit bei vielen
Menschen teilweise eingeschränkt oder gänzlich unterentwickelt. Die Seele und der Körper des Menschen haben ihre eigene
Sprache. Hierbei nutzt der Geist den
Körper, um sich auszudrücken. Über den Körper wiederum erreichen wir den Geist.
Die Wechselwirkung zwischen der Psyche (bewusste und unbewusste Verhaltens- und
Erlebensweisen) und der Motorik (körperliche Bewegung) macht sich die
Psychomotorik durch besondere Formen der Wahrnehmungsbehandlung zu Eigen.
Psychomotorische Förderung verfolgt also einerseits das Ziel, über
Bewegungserlebnisse zur Stabilisierung der Persönlichkeit beizutragen – also Vertrauen
in die eigenen Fähigkeiten zu stärken – um oben genannten Komponenten zurückzugewinnen
oder neu zu entwickeln. Andererseits ist die Bearbeitung motorischer Schwächen
und Störungen, aber auch der Probleme des behinderten Menschen in der
Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt ein Thema. Durch den
Förderansatz der Psychomotorik wird somit auch die Kommunikationsfähigkeit
verbessert. Ziel dieses Seminars ist es, dass die TeilnehmerInnen mit
wahrnehmungsgestörten und entwicklungsauffälligen geistig schwerst- und
mehrfachbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen selbständig
psychomotorische Fördereinheiten durchführen können. Das Seminar wird durch viele praktische
Übungen von den TeilnehmerInnen aktiv mitgestaltet, da verschiedenste
therapeutische Materialien die Vielfalt der Fördermöglichkeiten begreifbar an
sich selbst erlebt werden sollen. Mit Flipchart, Tafel, Overhead-Projektor,
Video und therapeutischem Material werden Vorträge und praxisorientierte
Gruppenübungen lebendig. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, zum Seminar rutschfeste
Socken/Turnschuhe, bequeme Kleidung, Badesachen (wir gehen nicht baden) und
eine Wolldecke mitzubringen. Themenschwerpunkte: •
Einführung in die psychomotorische Arbeit •
die selbständige Bewegungsentwicklung des Menschen •
Diagnostik in der Psychomotorik •
Behandlungsmöglichkeiten bei Wahrnehmungsstörungen •
Methodik und Didaktik – anhand praktischer Übungen Angesprochener
Personenkreis: MitarbeiterInnen
aus allen Bereichen der Behindertenhilfe Dozent: Dirk
Schöwe, Heilerziehungspfleger, Psychomotoriker, systemischer Sozialtherapeut
i.A.; tätig in der eigenen Fachpraxis für Psychomotorik &
sozialtherapeutische Arbeit „Tuchfühlung“, Güstrow Stundenvolumen: 32 Seminarstunden Termin: 24.03. –
27.03.2003 Montag,
13.00 Uhr, Donnerstag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs-
und Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 140,00 € Seminarkosten 93,00 € Übernachtung und Verpflegung 34,50
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 14.02.2003
Ganzheitlich- und zielorientiert zu arbeiten hat zur Folge, dass
Mitarbeiter/innen und behinderte Menschen Wege in einen Dialog finden, der den
Alltag und das Zusammenleben in der Wohngruppe lebendig macht. Notwendige
Routinearbeiten, Personalmangel und Stresssituationen im Alltag haben mitunter
zur Folge, dass die individuelle Förderung der Bewohner /innen „hinten an“ steht. -Trotz großer
Anstrengungen, den immer höher werdenden Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. In diesem Seminar lernen wir die Tätigkeit unseres Arbeitsfeldes besser
zu beschreiben und, was wichtiger ist: aus dieser Sichtweise schier unendliche
Fördermöglichkeiten abzuleiten. Eine professionelle Arbeitshaltung seitens der
Mitarbeiter/in schafft für alle in der Wohngruppe eine förderliche Atmosphäre
schaffen. Ist diese gezielt und den Bedürfnissen entsprechend im Alltag
integriert, werden Fördereinheiten zu Instrumenten einer nicht mehr
wegzudenkenden Alltagsbereicherung. In diesem Seminar können sich die Teilnehmer/innen
eine auf neuem Fachwissen basierende, selbstbewusste und somit sichere und
professionelle Arbeitshaltung, einen ganzheitlich- und zielorientierten
Arbeitsstiel aneignen. Die Teilnehmer/innen lernen verschiedene Fördermethoden kennen. Sie werden angeleitet,
Fördereinheiten selbstständig zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Wir werden viele praktische
Übungen selbst durchführen. So werden die Teilnehmer/innen durch verschiedenste
therapeutische Materialien die Vielfalt von Fördermöglichkeiten begreifbar an
sich selbst erleben. Mit Flipchart, Tafel,
Overhead-Projektor, Video und Fördermaterialien werden Vorträge und
praxisorientierte Gruppenübungen lebendig. Themenschwerpunkte: • Grundlagen für eine ganzheitliche Arbeitsweise •
Gestaltung des Wohnumfeldes unter Förderaspekten. •
Möglichkeiten in der Förderdiagnostik •
Verschiedene Fördermethoden unter Berücksichtigung der Wohngruppensituationen
der Teilnehmer/innen •
Gestaltung von Tagesabläufen Angesprochener
Personenkreis: MitarbeiterInnen aus
Wohneinrichtungen, die schon längere Zeit mit behinderten Menschen arbeiten Seminarleitung: Dirk Schöwe, Heilerziehungspfleger,
Psychomotoriker, systemischer Sozialtherapeut i.A.; tätig in der eigenen
Fachpraxis für Psychomotorik & sozialtherapeutische Arbeit „Tuchfühlung“,
Güstrow Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 02.04. – 04.04.2003 Beginn:
Mittwoch, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 120,00 € Seminarkosten 62,00 € Übernachtung
und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 26.02.2003
Sie als Mitarbeitende haben die
Aufgabe, Menschen mit Behinderungen bei der Bewältigung und Ausgestaltung ihres
Lebens zu begleiten und zu unterstützen. Das Kennen der Lebensgeschichte und
der darin enthaltenen Erfahrungen kann für diese Arbeit sehr förderlich sein.
Zudem gehört zu jedem Menschen ‚seine’ Lebensgeschichte, die ihn ausmacht und
prägt. Schwierig wird der pädagogische
Prozess der Förderung, Begleitung und Unterstützung dann, wenn Verhaltensauffälligkeiten
und Aggressionen dieses Vorhaben erschweren oder gar unmöglich machen. Hier
kann der für den betreffenden Menschen angemessene Weg nach vorne oftmals erst
dann gegangen werden, wenn die Entstehung und der Sinn dieser Verhaltensweisen
mit dem Blick rückwärts – auf die Lebensgeschichte – verstanden werden. Die „rehistorisierende
Diagnostik“ ist eine Methode, das Verhalten und die Behinderung eines Menschen,
auch das von schwer behinderten und/oder psychisch erkrankten, aus seiner
Entstehung in der Lebensgeschichte als sinnvoll zu verstehen und zu begreifen. Folgende Themen stehen im Mittelpunkt: • Bedeutung von
‚Lebensgeschichte’ für einen Menschen; • schwierige Ereignisse und
Bedingungen in der Lebensgeschichte eines Menschen mit Behinderung • Verarbeitungsmöglichkeiten und
Strategien zur Bewältigung dieser Lebensereignisse • Entstehung von Behinderung als
Zusammenwirken äußerer Einflüsse und individueller Schädigungen • Auswirkungen auf das heutige
Verhalten und Möglichkeiten, damit umzugehen; • Perspektiven für die zukünftige
Lebensgestaltung des Menschen mit seiner Behinderung Ziel des Seminars ist es,
lebensgeschichtliche Ereignisse und Bedingungen für die Entstehung schwierigen
Verhaltens bei Menschen mit Behinderungen zu erkennen und angemessene
Umgangsweisen zu entwickeln Seminarmethoden: Informationen,
Erfahrungsaustausch und kollegiale Beratung, Einzel- und Gruppenarbeit, evtl.
Rollenspiele. Angesprochener
Personenkreis: MitarbeiterInnen allen Bereichen der
Behindertenhilfe sowie interessierte Personen Seminarleitung: Dirk H. Garnholz, Dipl.-Psychologe, selbstständiger
Supervisor (DGSv) und Fortbildner, Herne Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 11.04. – 13.04.2003 Beginn:
Freitag, 18.00 Uhr; Ende: Sonntag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten 62,00
€ Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 07.03.2003
Stress ist heute allgegenwärtig
im Alltag, sei es im Beruf, in der Familie oder in der Freizeit. Eine gewisse
Portion Stress kann uns noch anregen, aber ein Zuviel schädigt die
Leistungsfähigkeit, mindert die Lebensfreude und macht auf Dauer krank. Wie man
unvermeidlichen Stress erfolgreich bewältigen und überflüssigem Stress vorbeugen
kann, wird Thema dieses Seminars sein. Da jeder Mensch seinen „persönlichen
Stress“ hat, ist es sinnvoll, dessen Entstehung einmal genauer zu betrachten,
ihn so besser zu verstehen und entsprechend behandeln zu können. Themenschwerpunkte: • Was ist eigentlich Stress und was bedeutet er für die Gesundheit? • Welche Strategien zur erfolgreichen Bewältigung von Stress
gibt es? • Wie kann man
Stress vermeiden und „Burnout“ vorbeugen? Seminarziele: • Das eigene (Risiko-) Verhalten in belastenden Situationen
erkennen und verändern. •
Eigene, ungenutzte Ressourcen der Stressbewältigung entdecken und bewusst einzusetzen. •
Entwickeln von alltagstauglichen Strategien zum gezielten Lösen von Problemen. •
Erstellen von individuellen Handlungsplänen für Belastungssituationen. •
Entwickeln von persönlichen Strategien, um Stress zu vermeiden. •
Kennenlernen neuer Möglichkeiten zur Entspannung (z.B. Muskelentspannung, Phantasiereisen). Angesprochener
Personenkreis: MitarbeiterInnen allen Bereichen der
Behindertenhilfe sowie interessierte Personen Seminarleitung: Dr. rer. med. Wolfgang H. Radtke,
Familientherapeut, Dozent, Supervisor; Marburg Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 19.09. – 21.09.2003 Beginn:
Freitag, 16.00 Uhr; Ende: Sonntag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € Seminarkosten 62,00
€ Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ Tagesgäste Anmeldeschluss: 15.08.2003
Neu in der Lebenshilfe?!
„Lebenshilfe für
Menschen mit geistiger Behinderung – dieser Name unserer Vereinigung ist
gleichzeitig die kürzeste Zusammenfassung ihres Programms: Die Lebenshilfe bekennt sich zum unantastbaren Lebensrecht
geistig behinderter Menschen und tritt dafür ein, dass ihnen alle Hilfen zur
Verfügung stehen, die sie während ihres ganzen Lebens brauchen“ (Auszug aus dem Grundsatzprogramm
der Lebenshilfe) Herzlich Willkommen als »neuer« Mitarbeiter in der
Lebenshilfe! Als MitarbeiterIn in einer Einrichtung der Lebenshilfe – ob
nur für einige Monate oder viele Jahre – stellen Sie sich der Aufgabe, das
Leben von Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Angehörigen nach den
Lebenshilfe Grundsätzen mit zu gestalten. Normalisierung, Integration und Selbstbestimmung gilt es zu
fördern, weiterzuentwickeln und umzusetzen. Doch was steckt dahinter? Wie gehe ich unter
Berücksichtigung dieser Aspekte mit dem Menschen um, der erst einmal so
„anders“ scheint? Und dann die neuen KollegInnen – was erwarten die von mir? Dieses Seminar wird Ihnen die Aufgabe und das
Selbstverständnis der Trägers "Lebenshilfe“ praxisnah veranschaulichen und
gibt Ihnen die Möglichkeit, auch andere »Neue« kennenzulernen. Themenschwerpunkte: • Grundlagen des Lebenshilfe-Leitgedankens •
das Normalisierungsprinzip -
Geschichte, Entwicklung, Ziele •
Betrachtung nach getrennten Bereichen: Wohnen – Arbeiten – Freizeit •
Arbeit im Team Angesprochener Personenkreis: alle MitarbeiterInnen welche erstmals
in Lebenshilfe-Einrichtungen arbeiten, MitarbeiterInnen, die das Freiwillige
soziale Jahr absolvieren und Zivildienstleistende, interessierte Personen Dozent: Jörg Eisenberger,
Diplom-Pädagoge Stundenvolumen: 20 Seminarstunden Termin: 05.11. – 07.11.2003 Beginn:
Mittwoch, 13.00 Uhr; Ende: Freitag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 100,00 € – Seminarkosten 62,00 € –
Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ – Tagesgäste Anmeldeschluss: 29.09.2003
|