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Alte Feste im Jahreskreis neu entdecken und gestalten
Alte Feste im Jahreskreis neu entdecken und gestalten Kreative Projekte für eine ideenreiche Gestaltung
der pädagogischen Arbeit Allzu oft gehen uns in unserem verantwortungsvollen
Arbeitsalltag die Ideen aus. Freude, Spontaneität, Inspiration und Kreativität
lassen nach. Durch die Gestaltung von kreativen Aktionen in den
unterschiedlichsten Rahmenbedingungen treten wir nicht nur bewusst aus unserem
Alltag heraus, sondern finden auch neuen Anschluss an unsere eigene
Kreativität. Dies hilft uns, mit Spaß bei der Arbeit zu sein und das
Zusammensein mit den behinderten Menschen immer wieder neu zu erfahren und
gestalten zu können. Der stark ausgeprägten Gefühlswelt und Sinneserfahrung der
Menschen mit geistiger Behinderung kommt es entgegen, durch schöpferische
Aktionen und Prozesse im Alltag Höhepunkte zu setzen. Das Seminar zeigt Möglichkeiten auf wie themenbezogene
Feste, Freizeiten, Morgenkreise u.a. entwickelt, geplant und durchgeführt
werden können. Austausch, Analyse und Gespräch dienen der Reflexion unserer
Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten, um das kreative Projekt gezielt
anzuwenden. Neben den uns allen bekannten Jahresfesten, die wir mit
unseren Familien und Einrichtungen feiern, gibt es eine Vielzahl traditioneller
Bräuche und Feste. Sie sind eng verbunden mit den verschiedenen Stadien der
Natur und den Jahreszeiten und helfen uns, die unterschiedlichen Phasen des
Jahres bewusst zu erleben. Neue Höhepunkte im Jahr könnten nun durch die Gestaltung
eines Sommerfestes, z.B. zu Walpurgis oder Johanni) oder eines Herbstfestes,
z.B. Halloween, entstehen. Themenschwerpunkte: •
Hintergrund und Theorie der Feste •
Märchen und Mythen •
Reime und Lieder •
Tänze, Spiele und Basteln •
Ausprobieren eigener Rezepte •
Raum- und Tischdekoration •
Masken, Hüte, Kleider Angesprochener Personenkreis: Eltern und Angehörige,
MitarbeiterInnen aus den Arbeitsbereichen FED, Frühförderung, Kita, Wohnen,
Freizeit, interessierte Personen Dozent: Christiane Dziubany,
Heilerziehungspflegerin, Ausbildungsleiterin, Musik- und Tanztherapeutin Stundenvolumen: 16 Seminarstunden Termin: 28.02. – 01.03.2003 Beginn: Freitag,
15.00 Uhr; Ende: Sonnabend, 18.00 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 120,00 € - Seminarkosten 31,00
€ – Übernachtung und Verpflegung 11,50
€ – Tagesgäste Anmeldeschluss: 24.01.2003
Musik – heilpädagogischer Weg zum Beziehungsaufbau in der
Lebens- und Alltagsgestaltung „Musik allein
ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden“ Berthold
Auerbach
Dass Musik und Bewegung eine kommunikative und
kontaktfördernde Wirkung bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung
hat ist bekannt. Um diese Wirkung jedoch effektiv umzusetzen bedarf es eines
vielfältigen und ideenreichen Angebots. In der Gestaltung unseres Alltages und in Begegnungen mit
anderen Menschen setzen wir in der Regel bei
unseren eigenen Kompetenzen an. Der heutige oftmals rational geprägte
Kontakt zum Anderen – hingegen aber eine emotional ausgerichtete Kommunikation,
lässt Missverständnisse zum Alltag gehören. Diese Missverständnisse können auch durch dieses Seminar
nicht ausgeräumt werden. Es soll aber Möglichkeiten aufzeigen, das Leben
stärker fühlbar zu machen. Die Verständlichkeit von Musik ist begründet in ihrer
emotionalen Ausrichtung. Somit hat diese „Sprache“ Gültigkeit im Kontakt mit
Menschen. Dieses sehr lebendige Seminar bietet das Werkzeug zur Nutzung der
Weltsprache Musik. Alle interessierten Menschen erfahren eine Methodik, die den
unmittelbaren Zugang zur Musik in ihren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten
schafft! Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich! Themenschwerpunkte: • Lieder begleiten •
Klangspielereien gestalten, Musikalisches Bewegungstheater machen •
eigene Tänze erfinden •
Improvisationen entwickeln, durchführen und begleiten •
die Emotionalität der Musik bewusst nutzen •
kleine Stücke und Lieder selbst erfinden •
praktische Umsetzungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung Erfahrungs(wünsche)ziele: •
biographisches Erleben mit Musik •
Musik als sinnhaftes Erleben, theoretisch/praktischer Exkurs •
welche Möglichkeiten entstehen durch die Nutzung von Situationsliedern, Klangimprovisationen
und spontan entwickelten Bewegungen (Tänzen) Angesprochener Personenkreis: Eltern und Angehörige,
MitarbeiterInnen aus den Arbeitsbereichen FED, Frühförderung, Kita, Wohnen,
interessierte Personen Dozent: Uwe Zapala,
Diplom-Sozialpädagoge, Musiktherapeut Stundenvolumen: 18 Seminarstunden Termin: 09.05. – 11.05.2003 Beginn: Freitag,
18.00 Uhr; Ende: Sonntag, 12.15 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 160,00 € - Seminarkosten 62,00 € –
Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ – Tagesgäste Anmeldeschluss: 04.04.2003
Freizeit sinnvoll und aktiv gestalten – aber wie? „In der Freizeit will ich das tun, was ich will, den ganzen Tag Fernseher gucken, dann gehe ich anderen Menschen
auf die Nerven, dann will ich mich langweilen und hin und wieder will ich
jemanden besuchen, oder auf ein Fest gehen oder zu Hertha (Fußball), Musik höre
ich gerne und Ausflüge mache ich gerne.“ (Sebastian S., 22 Jahre, Mitglied einer betreuten Wohngemeinschaft) Neben Arbeit und Wohnen ist Freizeit ein tragender Bereich
im Leben aller Menschen – ein unverzichtbarer Bestandteil menschlichen Lebens,
welcher einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leistet. Mitarbeiterinnen von betreuenden Einrichtungen, von FEDs
und anderen Institutionen die vorwiegend mit in der Freizeitgestaltung tätig
sind, stehen in dem Widerspruch, das Selbstbestimmungsrecht der zu Betreuenden
zu respektieren und ihnen Freizeitangebote zu machen. Glücklich und geschickt die, denen es gelingt, gemeinsame
Interessen im Sinne integrativen Handelns zu finden und zu realisieren. Freizeitangebote
ausschließlich im materiellen Bereich und der uferlose Ausbau von immer
vielfältigeren, weitgehend marktwirtschaftlich gesteuerten Freizeitangeboten
allein wird nicht zu der gewünschten Lebensqualität des Einzelnen führen. Hierzu wird Ihnen das Seminar Freizeitkompetenzen vermitteln, die Sie
befähigen, die "freie Zeit" in Ihrer Einrichtung zu gestalten. Ziel des Seminars ist es unter anderem, Alternativen zur
Angebotsvielfalt und dem Überfluss der materiellen Angebote aufzuzeigen, um
somit der drohenden Bewusstlosigkeit und dem Ausgeliefertsein zugunsten einer
sinnerfüllten, selbstbestimmten Freizeitgestaltung entgegentreten zu können. Themenschwerpunkte: • Einführung in das Thema, Begriffsanalyse • Selbstbestimmung und Freizeit • Elemente einer auf Entfaltung zielenden aktiven
Freizeitgestaltung • Wie plane ich eine Freizeitgestaltung • Angebote zur
Freizeitgestaltung, Beispiele für Aktivitäten im Raum, Bewegung, Musik,
Außenaktivitäten, Reisen, Natur Die Teilnehmerinnen werden gebeten, zum Seminar Materialien
mitzubringen. Welche das sein werden, wird vorher mitgeteilt. Methoden: Seminararbeit,
Kleingruppenarbeit, praktische Übungsanteile mit Elemente der Freizeit- und
Erlebnispädagogik, gestalterische Arbeit mit unterschiedlichen Materialien,
Reflexionsarbeit, Dokumentation und Repräsentation Angesprochener Personenkreis: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus
dem betreuenden Freizeitbereich der Behindertenhilfe, interessierte Personen Dozent: Holger Gutknecht,
Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge Stundenvolumen: 26 Seminarstunden Termin: 19.05. – 21.05.2003 Beginn:
Montag, 10.00 Uhr; Ende: Mittwoch, 16.00 Uhr Ort: Bildungs- und
Begegnungsstätte »Haus Dahmshöhe« Dahmshöher
Weg 1, 16798 Altthymen Kosten pro
Person: 150,00 € – Seminarkosten 62,00 € –
Übernachtung und Verpflegung 23,00
€ – Tagesgäste Anmeldeschluss: 11.04.2003
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